Das Pesto schmeckt nicht nur als Klassiker mit Parmesan und Pinienkernen sondern auch mit würzig-kräftigem Bergkäse und Nüssen oder Sonnenblumenkernen zu Spaghetti oder Linguine.
Zutaten:
50g Rucola
6-8 Bärlauchblätter
50g wahlweise Sonnenblumenkerne, Walnüsse, Cashew- oder Pinienkerne, Haselnüsse
40 – 50g Olivenöl
5 EL geriebenen Bergkäse oder Parmesan
1 TL Meersalz und frisch gemahlenen Pfeffer
Zubereitung:
Rucola und Bärlauch waschen, trockentupfen, in 3-4 cm lange Stücke zupfen und in ein schmales, hohes Gefäß geben. Die Sonnenblumenkerne, das Olivenöl, Salz und Pfeffer dazugeben und alles mit einem Stabmixer pürieren.
Zwei bis drei kleine Gläser (je nach Größe) mit kochendem Wasser ausspülen und die Gläser auf einem sauberen Abtrockentuch mit der Öffnung nach oben ausdampfen lassen. Sobald sie trocken sind, das Pest einfüllen, mit Olivenöl bedecken, die Gläser verschließen und im Kühlschrank aufbewahren.
Wer lieber Reis ist, der kann es auch kurz vorm Servieren unter ein Pilz- oder Spargelrisotto mischen oder einen Teelöffel zur Dekoration oben drauf geben. Mit ein paar Blättern frischem Rucola und Sonnenblumenkernen dekorieren, und fertig.
Schmeckt auch besonders gut in Kartoffelsuppe.
]]>Wenn die Bären nach einem langen Winter aus der Höhle krochen verspeisten sie gerne das nach Knoblauch duftende und schmeckende Kraut, welches im Frühling an den Waldrändern wuchs. So kam der Bär-Lauch zu seinem Namen. Ortsnamen wie Ramsau deuten auch heute noch auf große Bärlauchvorkommen hin.
Standort
Den Bärlauch findet man von Mai bis Juni vor allem in Laub-, Au- und Bergmischwälder. Stellenweise kommt er massenhaft vor, kann aber regional auch gefährdet sein.
Sammelgut Verwenden kann man die frischen Blätter, die Knospe und sogar die Samen.
Sammelzeit April bis Juni
Verwendung Er ist auch Zutat der traditionellen Neun-Kräuter-Suppe am Gründonnerstag. Daneben eignet er sich hervorragend als Suppen- und Salatgewürz, schmeckt lecker auf Butterbrot oder als Pesto. Auch ein Bärlauchrisotto z.B. mit Spargel kombiniert, ist ein herrliches Frühjahrsgericht. Die Knospe lässt sich z.B. in Essig einlegen und so auch für später im Jahr konservieren. Ich finde sie schmeckt aber frisch, z.B. in Salat oder kleingeschnitten aufs Brot mit Frischkäse oder Quark, oder einfach gleich pur, am besten. Konservieren lässt sich der Bärlauch z.B. als Pesto oder Salz.
Rezepte
Bärlauchpesto
Bärlauchsalz
Bärlauchrisotto
eingelegte Bärlauchknospen
Kartoffel-Wildkräutersuppe
Wildkräuter-Quark
Wildkräuter-Quiche

Beschreibung Unverkennbar ist der starke Knoblauchduft (insbesondere der zerriebenen Blätter). Die meist 2 (selten 1 oder 3) grundständigen, parallelnervigen, eiförmig-lanzettlichen, lang gestielten Blätter sind oberseits dunkel-, unterseits hellgrün und entwickeln sich vor den Blüten. Der aufrechte Blütenstängel ist 3-kantig. In großer kugeliger Scheindolde stehen die kleinen Blüten: 6 weiße Blütenhüllblätter, 6 Staubblätter. Die Fruchtkapsel ist dreifächerig, mit schwarzen Samen. Der Bärlauch gehört zur Familie der Liliengewächse. Aufgrund der Ähnlichkeit der Blätter besteht daher Verwechslungsgefahr mit hoch giftigen Pflanzen wie Maiglöckchen, Herbstzeitlose und Aronstab.
Inhaltstoffe / Volksheilkunde Der Bärlauch strotzt im Frühjahr nur so vor Vitaminen (v.a. Vit. B, C und Provitamin A) und sekundären Pflanzenstoffen (ätherisches Öl mit schwefelhaltigen Verbindungen, Flavonoide, Allicicn). Die für den typischen scharfen und knoblauchartigen Geschmack und Geruch zuständigen Inhaltstoffe sind Senfölglykoside und schwefelhaltige ätherische Öle, wie Alliin bzw. Allicin, welches u.a. auch im Knoblauch vorkommt. Diese fördern die Verdauung, regen den Stoffwechsel an und wirken desinfizierend (Krankheitserreger abtötende Wirkung, Allicin ist antibiotisch wirksam). Zudem sollen sich positiv auf Blutfettwerte auswirken, den Blutdruck senken und altersbedingten Gefäßveränderungen (allgemeine Arterienverkalkung – Arteriosklerose – Atherosklerose) vorbeugen. Daher wird Bärlauch gerne bei Frühjahrskuren eingesetzt.
Achtung! Beim Sammeln von Bärlauch besteht Verwechslungsgefahr mit seinen hoch giftigen Doppelgängern: Maiglöckchen, Herbstzeitlose und Aronstab. Bereits ein einziges falsches Blatt führt schon zu schweren Vergiftungserscheinungen (häufig mit Todesfolge). Machen Sie also vorher besser einen „Bärlauch-Führerschein“ bei einem Experten (z.B. einer Kräuterpädagogin), damit Sie sicher sind in der Unterscheidung.
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ein Fichtenspitzensirup eine wahre Wohltat sein.Vor allem aber haben wir so noch einen Grund mehr uns auf einen Streifzug durch den Wald zu begeben…Mehr zur Fichte hier
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Löwenzahn ist schon seit jeher
als höchst kriegerisch verschrien,
denn er lässt bei gutem Winde
Fallschirmtruppen feindwärts ziehn.
Wenn im Frühjahr die Tage länger werden, zieht es uns wieder mehr hinaus in die Natur und wir freuen uns auf den kommenden Frühling und Sommer. Doch so mancher spürt noch die Nachwehen der letzten Erkältung, fühlt sich müde und schlapp und noch nicht wieder so wirklich voll Energie.
Eine Frühjahrskur mit Wildkräutern kann uns helfen besser ins Frühjahr zu starten. Mehr zum Thema / Rezeptideen
Aktuelle Termine von Kräuterwanderungen und Kochkursen findest du im Veranstaltungskalender und hier:
„Die wilden Frühlingskräuter“
„Fit in den Frühling mit den wilden Frühlingskräutern“
Wildkräuterkochkurse


Gemeinsam kochen wir ein leckeres weihnachtliches Menü mit saisonalen & regionalen Zutaten aus ökologischer Landwirtschaft: Zusätzlich erfahren Sie mehr über die Kennzeichnung von Bio-Lebensmitteln, die Grundzüge des Ökolandbaus, seine Rolle für den Umweltschutz und wie Sie selbst auch mit kleinem Budget mit Bio-Lebensmitteln ein feines Menü kochen können. Außerdem erfahren Sie wie und wo Sie Bio-Lebensmittel in München erhalten.
Veranstaltungsdetails und Anmeldung
Dies ist ein Angebot im Rahmen des Projektes „Bio-Kochkurse für Senior*innen und ehren- und hauptamtliche Küchenkräfte in Alten- und Servicezentren (ASZs)“. unter der Trägerschaft des BUND Naturschutz, Kreisgruppe München, in Kooperation mit Landeshauptstadt München, Referat für Gesundheit und Umwelt, gefördert aus Mitteln der Agenda 21.
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Preis: 6 € für Brotzeit und Führung zzgl. Fahrtkosten (MVV Gruppenticket)
Treffpunkt: 17.10.19 um 12:15 Uhr im ASZ Neuhausen, Nymphenburgerstr. 171,
80634 München
Anmeldung unter Telefon: 089 13 99 82 83
Dies ist ein Angebot im Rahmen der „Landpartie – Exkursionen für SeniorInnen auf Bio-Höfe“ unter der Trägerschaft des Bund Naturschutz, Kreisgruppe München, in Kooperation mit Landeshauptstadt München – Referat für Gesundheit und Umwelt, gefördert aus Mitteln der Agenda 21.
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Hier schalten wir ab: Das Grün der Bäume, das Rauschen der Blätter, das weiche Moos unter den Füßen, die Geborgenheit der Bäume, das Spiel von Licht und Schatten der Sonnenstrahlen, die Stille, das Plätschern des Baches und das Zwitschern der Vögel. Hinsetzen, anlehnen an den dicken, alten Baum dort. Wie seine Wurzeln aus dem Erdreich ragen und sich ausstrecken. Einatmen, ausatmen, die Waldluft, der Duft von Holz, Harz, Moos, Laub, frischem Wasser… einatmen, ausatmen, loslassen… Augen schließen und genießen, das ist Waldbaden.
